Freitag, 21. September 2007
Aller guten Dinge sind drei ...
norge08, 11:53h
... und deshalb hatte ich auch drei Vorhaben fuer meine Zeit in Norwegen. Abgesehen natuerlich vom eigentlichen Sinn und Zweck meines Sommers in Norwegen: Norwegisch lernen (ueber Fische und Beeren kann ich mich ja jetzt fliessend unterhalten) und das Leben auf einem Bauernhof kennenlernen (der Dreck unter den Fingernaegeln geht sicher irgendwann wieder weg ...).
Also, was ich sonst noch unbedingt in Norwegen machen wollte, war
ERSTENS: einen Elch in freier Wildbahn sehen
Diese Aufgabe habe ich erfolgreich beim Joggen absolviert. Etwa in meiner dritten Woche bei Stian habe ich es fertig gebracht, fuer mindestens 3 Sekunden das Hinterteil eines Elches zu sehen, der vor meinen elfengleichen Laufschritten (hi, hi) in den Wald fluechtete. Gut, vielleicht hoerte sich das fuer ihn auch eher wie ein mittleres Erdbeben an. Wie dem auch sei, der Elch war wild und ich habe ihn gesehen. Fuer das Nah-Elch-Erlebnis sind Deane und ich dann aber dann noch in ein Elch-Center gegangen.

ZWEITENS: einen Fjord an der Westkueste sehen
Dass ich das tatsaechlich noch schaffen wuerde, habe ich eigentlich nicht gedacht. Meine beiden Hoefe lagen ja eher im Osten und weit weg vom Meer. Dann aber ergab sich die Moeglichkeit, Janne zu besuchen und, hey, da oben gibt es Fjorde, echte Fjorde. Mein schoenstes Fjorderlebnis: Ich war mal wieder Joggen, bin von der Kueste weg ins Inland den Berg hoch getrabt und als ich oben auf dem Pass war, tat sich vor mir ein traumhaftes Panorama auf. Unter mir lag in dunkler, stiller Fjord, gesaeumt von schroffen Felswaenden mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Und dazu hatte es tatsaechlich fuer einige Stunden aufgehoert zu regnen. Wie aus einem Bildband geklaut! Bei dem Anblick hab ich doch glatt schwache Beine bekommen. (Naja, vielleicht wars auch vor Erschoepfung. Der Berg war hoch und der Lauf lang.) Wie schade, dass ich beim Laufen keine Kamera dabei hatte. Deshalb bekommt Ihr nur ein Bild vom zweitschoensten Fjord im Regen.

DRITTENS: einen Fisch fangen
Ja, einen Fisch fangen, denn das habe ich noch nie in meinem Leben gemacht. Und diese Gelegenheit tat sich auch bei Janne auf. William, wie erwaehnt ein begeisterter Fischer, hat mich auf seinem Boot mit rausgenommen aufs Meer und da haben wir dann gefischt. Und zwar nicht nur ein bisschen. Direkt beim ersten Versuch hatte ich drei fette Fische an der Leine!!! Nach drei Stunden Wellen, Wind und Regen sind wir schliesslich stolz mit acht Exemplaren (Seehecht, Seelachs und Kabeljau) nach Hause gekommen. Am Abend darauf durfte ich mir dann zum ersten Mal einen selbstgefangenen Fisch braten. Wie es sich eben gehoert in Norwegen.

Ja, und damit schliesst sich der Kreis. Meine Wuensche, Ziele und Hoffnungen fuer die Zeit hier haben sich erfuellt, ich finde Norwegen immer noch einfach schoen und jetzt freu ich mich wieder auf daheim.
Tusen takk, Norge, og ha det bra!
Kathrin
Also, was ich sonst noch unbedingt in Norwegen machen wollte, war
ERSTENS: einen Elch in freier Wildbahn sehen
Diese Aufgabe habe ich erfolgreich beim Joggen absolviert. Etwa in meiner dritten Woche bei Stian habe ich es fertig gebracht, fuer mindestens 3 Sekunden das Hinterteil eines Elches zu sehen, der vor meinen elfengleichen Laufschritten (hi, hi) in den Wald fluechtete. Gut, vielleicht hoerte sich das fuer ihn auch eher wie ein mittleres Erdbeben an. Wie dem auch sei, der Elch war wild und ich habe ihn gesehen. Fuer das Nah-Elch-Erlebnis sind Deane und ich dann aber dann noch in ein Elch-Center gegangen.

ZWEITENS: einen Fjord an der Westkueste sehen
Dass ich das tatsaechlich noch schaffen wuerde, habe ich eigentlich nicht gedacht. Meine beiden Hoefe lagen ja eher im Osten und weit weg vom Meer. Dann aber ergab sich die Moeglichkeit, Janne zu besuchen und, hey, da oben gibt es Fjorde, echte Fjorde. Mein schoenstes Fjorderlebnis: Ich war mal wieder Joggen, bin von der Kueste weg ins Inland den Berg hoch getrabt und als ich oben auf dem Pass war, tat sich vor mir ein traumhaftes Panorama auf. Unter mir lag in dunkler, stiller Fjord, gesaeumt von schroffen Felswaenden mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Und dazu hatte es tatsaechlich fuer einige Stunden aufgehoert zu regnen. Wie aus einem Bildband geklaut! Bei dem Anblick hab ich doch glatt schwache Beine bekommen. (Naja, vielleicht wars auch vor Erschoepfung. Der Berg war hoch und der Lauf lang.) Wie schade, dass ich beim Laufen keine Kamera dabei hatte. Deshalb bekommt Ihr nur ein Bild vom zweitschoensten Fjord im Regen.

DRITTENS: einen Fisch fangen
Ja, einen Fisch fangen, denn das habe ich noch nie in meinem Leben gemacht. Und diese Gelegenheit tat sich auch bei Janne auf. William, wie erwaehnt ein begeisterter Fischer, hat mich auf seinem Boot mit rausgenommen aufs Meer und da haben wir dann gefischt. Und zwar nicht nur ein bisschen. Direkt beim ersten Versuch hatte ich drei fette Fische an der Leine!!! Nach drei Stunden Wellen, Wind und Regen sind wir schliesslich stolz mit acht Exemplaren (Seehecht, Seelachs und Kabeljau) nach Hause gekommen. Am Abend darauf durfte ich mir dann zum ersten Mal einen selbstgefangenen Fisch braten. Wie es sich eben gehoert in Norwegen.

Ja, und damit schliesst sich der Kreis. Meine Wuensche, Ziele und Hoffnungen fuer die Zeit hier haben sich erfuellt, ich finde Norwegen immer noch einfach schoen und jetzt freu ich mich wieder auf daheim.
Tusen takk, Norge, og ha det bra!
Kathrin
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