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Samstag, 15. September 2007
Am Polarkreis
norge08, 19:55h
Was tut man, wenn es einem im Sueden Norwegens zu kalt wird? Man tritt die Flucht nach Norden an! Und das habe ich auch gruendlich getan. Gerade sitze ich in einer kleinen, gemuetlichen Holzhuette mit Blick aufs Meer etwa 7 Kilometer suedlich des Polarkreises. Und das kam so:
Mir hat's ja auf Arstun eher maessig gut gefallen. In irgendwelchen zugigen Schlafschuppen zu schlafen und viel mehr (als von der zustaendigen Organisation gedacht) zu arbeiten, fand ich nicht ganz so lustig. Als sich mir dann die Moeglichkeit eroeffnete, die Freundin einer Freundin in Mo i Rana an der Nordwestkueste zu besuchen, hab ich auch gleich zugesagt.
Um hier hin zu kommen, bin ich ueber 24 Stunden einmal quer durch Norwegen gereist. Mit dem Nachtzug von Oslo nach Trondheim, dort 8 Stunden Aufenthalt (schoene Stadt!) und dann nochmal 6 Stunden mit dem Zug weiter nach Mo i Rana. Von dort aus waren es nochmal eineinhalb Stunden mit dem Auto bis zu der abgelegenen Huette an der Kueste.
Janne und William haben mich sehr herzlich aufgenommen. Die Huette hier ist sehr gemuetlich und schoen warm, und ich bin gleich nach meiner Ankunft mit selbst gefangenem und geraeuchertem Lachs, selbstgeraeuchertem Hammelschinken, leckerem Brot und Multebeeren-Marmelade empfangen worden ... Daraufhin habe ich gleich mal 12 Stunden geschlafen und jetzt fuehle ich mich wieder wie ein Mensch.
Die Gegend hier ist wirklich spektakulaer. Das gilt sowohl fuer die Landschaft als auch das Wetter. Die zerklueftete Kueste mit vielen kleinen vorgelagerten Inseln ist traumhaft, und das Wetter ist beeindruckend schlecht. Soviel Regen und Sturm wie es heute hier hatte, hab ich wohl auf meinem ganzen bisherigen Aufenthalt nicht erlebt. Das hat Janne aber nicht davon abgehalten, mit mir heute mit dem Rad einkaufen zu fahren. Schlechtes Wetter gibt es hier nicht, nur falsche Kleidung!
Da das Wetter wohl die naechsten Tage auch nicht besser werden soll, sehe ich wohl einem eher geruhsamen Huettenaufenthalt entgegen. Damit habe ich aber ueberhaupt kein Problem, da ich in den letzten Wochen wirklich genug Frisch- und andere Bauernhofluft abbekommen habe. Zudem sind einige Indoor-Aktivitaeten geplant, wie z. B. ein Besuch in der Deutschklasse von Jannes Tochter. Langweilig wird's mir hier sicher nicht.
Jetzt mache ich mich erstmal daran, einen guten deutschen Hefezopf fuer das Sonntagsfruehstueck morgen zu backen. Mal sehen, ob der Wettergott sich mit sowas vielleicht bestechen laesst ...
Mir hat's ja auf Arstun eher maessig gut gefallen. In irgendwelchen zugigen Schlafschuppen zu schlafen und viel mehr (als von der zustaendigen Organisation gedacht) zu arbeiten, fand ich nicht ganz so lustig. Als sich mir dann die Moeglichkeit eroeffnete, die Freundin einer Freundin in Mo i Rana an der Nordwestkueste zu besuchen, hab ich auch gleich zugesagt.
Um hier hin zu kommen, bin ich ueber 24 Stunden einmal quer durch Norwegen gereist. Mit dem Nachtzug von Oslo nach Trondheim, dort 8 Stunden Aufenthalt (schoene Stadt!) und dann nochmal 6 Stunden mit dem Zug weiter nach Mo i Rana. Von dort aus waren es nochmal eineinhalb Stunden mit dem Auto bis zu der abgelegenen Huette an der Kueste.
Janne und William haben mich sehr herzlich aufgenommen. Die Huette hier ist sehr gemuetlich und schoen warm, und ich bin gleich nach meiner Ankunft mit selbst gefangenem und geraeuchertem Lachs, selbstgeraeuchertem Hammelschinken, leckerem Brot und Multebeeren-Marmelade empfangen worden ... Daraufhin habe ich gleich mal 12 Stunden geschlafen und jetzt fuehle ich mich wieder wie ein Mensch.
Die Gegend hier ist wirklich spektakulaer. Das gilt sowohl fuer die Landschaft als auch das Wetter. Die zerklueftete Kueste mit vielen kleinen vorgelagerten Inseln ist traumhaft, und das Wetter ist beeindruckend schlecht. Soviel Regen und Sturm wie es heute hier hatte, hab ich wohl auf meinem ganzen bisherigen Aufenthalt nicht erlebt. Das hat Janne aber nicht davon abgehalten, mit mir heute mit dem Rad einkaufen zu fahren. Schlechtes Wetter gibt es hier nicht, nur falsche Kleidung!
Da das Wetter wohl die naechsten Tage auch nicht besser werden soll, sehe ich wohl einem eher geruhsamen Huettenaufenthalt entgegen. Damit habe ich aber ueberhaupt kein Problem, da ich in den letzten Wochen wirklich genug Frisch- und andere Bauernhofluft abbekommen habe. Zudem sind einige Indoor-Aktivitaeten geplant, wie z. B. ein Besuch in der Deutschklasse von Jannes Tochter. Langweilig wird's mir hier sicher nicht.
Jetzt mache ich mich erstmal daran, einen guten deutschen Hefezopf fuer das Sonntagsfruehstueck morgen zu backen. Mal sehen, ob der Wettergott sich mit sowas vielleicht bestechen laesst ...
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